Lesetipp | archithese 3.2016

Empfehlung Oktober 2016

Trends werden ja angeblich von jungen Leuten gemacht – in den Kreativquartieren dieser Welt, Coworking-spaces, FabLabs und mit Glück auch an Universitäten. Anstatt schwarz-weißer Strichzeichnung und BowWow-Staffage sieht man auch bei uns in der Fakultät zunehmend farbig angelegte Architekturpläne, deren konturlose Perspektiven großzügig durch den Krönungsfilter Photoshops gejagt werden… Die neue Darstellungswelle ist längst auf KooZA/rch und Co. etabliert. Alles wirkt ein bisschen retro, ein bisschen 70er.

Was es eigentlich mit der Postmoderne, ihrer Philosophie und ihre Architektur (-Darstellung) für den heutigen Architekturdiskurs auf sich hat, liest man in der aktuellen Ausgabe der Archithese. Was war die Postmoderne eigentlich? Was bedeutet die Auflösung chronisch aufeinanderfolgender Ideale und Werte auch heute noch für die Architektur? Sind die zeitgenössischen Entwürfe und Beiträge verstaubt? Und haben wir überhaupt noch neue Ideen, die sich von den Lehren und Vorstellungen der etablierten Hochschulen und Büros lösen? Laut Archithese ja:

„Viele Studios an den Hochschulen spielen Alternativen durch (…) die Verkrustungen mit frischen Ideen auzubrechen. Immer wieder kommen uns dabei Entwürfe unter, die wir offentsichtlich als „postmodern“ empfinden. 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auch wenn sich die eigene Erfahrung auf die Anlehnung an die Ästhetik der 70er und 80er Jahre beschränkt, vielleicht folgt ja bald die Suche nach völlig neuen Ansätzen. So etwas braucht sicher Zeit. Dabei ist es ja schon äußerst löblich, sich im Studium dreißig Minuten für das Lesen einer Zeitschrift zu nehmen. Ich lege euch diese ans Herz.

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ARCHITEHSE ‚POSTMODERNE – NEU GELESEN’ Ausgabe Sept-Nov 3.2016 | 24 Euro

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