RAUMMÖBEL WETTBEWERB 2014

Sommersemester 2014: Das Institut für Entwerfen und Städtebau schreibt einen Studentischen Wettbewerb für den Entwurf eines Raummöbels aus. Das Raummöbel soll die mangelhaften Aufenthaltsqualitäten des Fakultätsvorplatzes aufwerten. Es soll flexibel sein und durch einen modularen Auf- und Abbau eine Erweiterbarkeit durch die Studierenden nachweisen.

Insgesamt nehmen zehn Teams mit unterschiedlichen Vorschlägen teil. Die Ergebnisse werden von einer Jury aus Professoren, Mitarbeitern aus mehreren Instituten und zwei studentischen Vertretern ausgewertet.

Eike, Lukas und ich gewinnen. Unser Vorschlag ist ein quadratisches Stahlgerüst mit den Maßen der wunderschönen Waschbetonplatten des Vorplatzes, in das sich eine Sitzlandschaft aus Planen hängen lässt. Auf den Ideenwettbewerb soll, dank der Studienqualitätsmitteln auch eine Umsetzung folgen. Wie bereits oben angeführt,  war das im Sommersemester 2014.

Gut zwei Jahre später: Wintersemester 2016/17. Wir drei sitzen zur Zeit an unseren Bachelorarbeiten, einige ehemalige Teilnehmer des Wettbewerbs sind bereits nicht mehr an der Fakultät und die angeforderten Fördermittel laufen in wenigen Monaten aus.

Daher möchten wir uns erklären. Nach dem Wettbewerbsgewinn gab es immer wieder Gespräche mit Professoren und Externen. Beim Entwerfen unseres Raummöbels im damals 4. Semester haben wir uns keine Gedanken um die Windlastenberechnung der eingehängten Planen gemacht, um die Statiker-Angebote, die für die Tragwerksberechnung eingeholt werden müssen, oder um eine Absprache mit dem Baudezenat für das Aufbohren des Vorplatzes zur Sicherungen von Fundamenten…

Schlussendlich: eine Umsetzung von unserer ursprünglichen Idee wird es nicht geben. Stattdessen möchten wir aber viele kleine „Raummöbel“ bauen. Aus Holz, hier in der Fakultätswerkstatt. Für die es keiner Statiker, Schweißer oder Gerüstbauer bedarf.

Von den Treppentische, nach dem Beispiel von Heiko und Niklas soll es sechs weitere geben. Außerdem möchten wir uns an Treppenstühle wagen, die eventuell zur Bestuhlung für Events und Parties im Sommer dienen können.

Wir hoffen ihr habt Verständnis. Wenn nicht für unser Zeitmangement in den letzten zwei Jahren, dann doch für die Bemühung vor Ablauf der Fördermittel noch etwas auf die Beine zu stellen! Bis dahin,

Amelie, Eike und Lukas.

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